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Der Chan Buddhismus hat wie alle Formen des Buddhismus seine Wurzeln in Indien, bei dem Prinzen Siddharta Gautama. Er war es, der der Legende nach Erleuchtung erlangte, zum Buddha wurde und Andere an seinem Wissen teilhaben ließ. Er verbreitete somit als Erster den Dharma (= die buddhistische Lehre), dessen Inhalt unter Anderem "die vier edlen Wahrheiten" und "der edle achtfache Pfad" sind. Aus dieser 2500 Jahre alten Lehre, entstanden unterschiedliche Formen des Buddhismus. So eben auch der Chan Buddhismus, der wiederum ein Teil des Mahayana-Buddhismus ist. Die Geschichte des Chan Buddhismus beginnt vor 1500 Jahren. Ein Mönch namens Bodhidharma (chin. Damo) kam aus Indien in den Shaolin Tempel in China, um den dort lebenden Mönchen unter Anderem Übungen zur Gesunderhaltung ihres Körpers beizubringen. Aus diesen Bewegungsabläufen entwickelten sich im Laufe der Zeit zahlreiche Qi Gong und in weiterer Folge Kung Fu Übungen. Bodhidharma gilt außerdem als Begründer des Chan Buddhismus. Auf ihn geht der Grundgedanke zurück, die Lehre ohne verbale Instruktionen, von Herz zu Herz und von Geist zu Geist weiterzugeben. Erst der sechste Patriarch Hui Neng begann, die buddhistischen Weisheiten aufschreiben zu lassen um sie für die Nachwelt zu bewahren. Heute gibt es eine Reihe von Werken die das Thema Chan-Buddhismus behandeln. Es gibt außerdem unterschiedliche Schulen innerhalb des Chan-Buddhismus. Die wohl bekanntesten sind die japanische Rinzai-, die Soto- und die Obaku-Schule.
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